Der Rügener Bauingeneur Ulrich Müther entwarf in den 60er Jahren den Prototypen des Pavillions für die DDR als Exportschlager für das Ausland. Der Plan ging jedoch nicht auf, jedoch fand er 1970 seinen Platz auf der Strandpromenade Heringsdorf wenige Meter von der Ostsee entfernt. Sein Umfang beträgt 52 Meter, die höchste Innenhöhe 4,60 Meter.
Am 21. August 1970 wird der Kunstpavillon mit einer Ausstellung verschiedener auf der Insel ansässiger Künstler eröffnet. Doch seine endgültige Einweihung als Raum für Kunst erfolgte 1971 mit der Ausstellung von Otto Niemeyer Holstein anlässlich seines 75. Geburtstages.
Heute ist der Kunstpavillon Heringsdorf nach einigen innenarchitektonischen Veränderungen ein begehrter Ausstellungsort für Künstler aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Als einzigartiges Baudenkmal steht der Kunstpavillon unter Denkmalsschutz. Im Eingangsbereich kann man Kataloge, Bücher, Kunstpostkarten, Plakate und auch Kunst kaufen kann. Der Usedomer Kunstverein bietet dort Werke der Malerei, Grafik, Plastik und der angewandten Kunst aus seinem eigenen Bestand an.
Auf der Promenade am Rosengarten
17424 Heringsdorf